SEO Audit – Die Durchführung

Inhaltsverzeichnis

Bei einem SEO Audit handelt es sich um eine Art „Überprüfung“ deiner Webseite. Mit dieser Prüfung kannst du erkennen, wo die Probleme deiner Webseite liegen und was möglicherweise die Sichtbarkeit in einer Suchmaschine wie Google beeinträchtigt.

Was gehört zu einem SEO Audit?

Zu dem SEO Audit gehören Dinge wie:

Überprüfungen auf den Index, mögliche OnPage-SEO-Probleme, die Nutzerfreundlichkeit, schlecht formulierter oder unverständlicher Inhalt und auch wie gepflegt und gut eingerichtet deine Webseite wirkt.

Warum solltest du regelmäßig SEO-Audits durchführen?

Regelmäßig bedeutet in diesem Fall alle paar Monate oder zumindest ein- bis zweimal im Jahr. Deine Webseite verändert sich im besten Fall stetig, was dazuführt, dass du einem stetigen Wandel unterliegst und somit sich auch dein Google Ranking kontinuierlich verändert.

Diese Überprüfungen in geregelten Abständen sorgen dafür, dass du keine Verluste im Website-Traffic oder deinen Verkaufschancen einstecken musst. Vorausgesetzt natürlich, du behebst die Fehler, die dieser SEO-Audits aufdecken.

Was du für dein SEO-Audit benötigst

Du kannst theoretisch fast jedes SEO Programm nutzen, dass du auf dem Markt finden kannst. Nicht alle dieser Tools sind kostenfrei – es kann also sein, dass du ein wenig Geld in die Hand nehmen musst, um deine Webseite weiter zu verbessern.

Es gibt aber auch hervorragende, günstige oder sogar kostenfreie Tools, die dir bei deiner Überprüfung zur Hand gehen.
Eines dieser Tools wäre etwa Google Analytics. Außerdem solltest du dir die beiden nachfolgenden Tools zur Hilfe ansehen:
Google Search Console und Google PageSpeed Insights.

Du könntest dir zudem ein allumfassendes Programm, wie Semrush Site Audit, dazunehmen. In diesem Programm hast du die wichtigsten Informationen in Kürze und übersichtlich aufgelistet, ohne große Vorkenntnisse zu benötigen.

Sieh dir am besten ein Tutorial für jedes dieser Programme an. YouTube bietet dazu einige super Videos.

Schritt-für-Schritt durch das SEO Audit

Zunächst beginnst du damit, deine Website mit den Tools, die du dir ausgesucht hast, zu überprüfen. Dabei solltest du Rankings vergleichen und sehen, was deine Konkurrenz tut. Mit dem Google Index kannst du deine Website auf Duplikates prüfen und die indexierten URLs deiner Webseite sehen.
Die Rankings und Position Trackings hängen maßgeblich von den Keywords, die du in deinen Texten nutzt, ab. Neben den Keywords ranken wertvolle, informierende und auch gut formatierte Texte besonders hoch in der Suchmaschine.
Keywords sind also wichtig, sollten den Text aber weder kaputt aussehen lassen, noch verschlechtern.

HTTPS genutzt?

Untersuche zudem die Geschwindigkeit und manuelle Maßnahmen deiner Webseite. Im gleichen Zug solltest du sicherstellen, dass du HTTPS benutzt.
Die letzten Schritte setzen sich aus dem Onpage-SEO und der Page Experience zusammen. Wenn du auf die mobile Nutzung deiner Seite Wert legst (was du tun solltest), solltest du außerdem prüfen, wie gut deine Seite auf mobilen Geräten nutzbar ist.

Links, Links, Links… die nicht funktionieren.

Sobald du weißt, was genau die Probleme deiner Website sind und wo oder wie du Verbesserungen vornehmen solltest, kannst du damit beginnen, die Weiterleitungen oder interne Links zu prüfen. Sollten diese kaputt sein oder nicht mehr funktionieren, wirft das ein ungenügendes Bild auf deine Website.

Sind Plagiate vorhanden?

Wenn du bei deiner Suche nach Fehlern bemerkst, dass du Duplicate Content auf deiner Webseite nutzt oder jemand anderes deinen Content dupliziert hat, solltest du sofort handeln. Entferne den Inhalt, wenn er nicht von dir ist und du keine Rechte daran besitzt, unverzüglich von deiner Webseite.
Sollte die Situation andersherum sein, solltest du schnellstmöglich den Betreiber der anderen Website kontaktieren und diesen höflich darauf hinweisen, dass Plagiate unter Strafe stehen und darum bitten, den Inhalt von dessen Website zu löschen.

Guter Content – bitte mehr davon

Manchmal passiert es auch, dass du feststellst, wie unleserlich oder unangenehm formuliert ein Text auf deiner Website ist. Mach dir deshalb keine Vorwürfe!
Verbessere den Text entweder selbst oder beauftrage einen Texter. Diese Berufsgruppe kann sich um zu inhaltslosen oder schlecht geschriebenen Content kümmern.

Die Konkurrenz schläft nie!

Sobald du die Fehler behoben hast, solltest du nachsehen, wie der Content von erfolgreichen Seiten aussieht und ihn mit deinem eigenen Content vergleichen. Möglicherweise kannst du dort Tipps und Tricks erkennen, die dir vorher gar nicht geläufig waren. Wichtig ist, dass du auf keinen Fall ganze Artikel oder Passagen kopieren solltest. Ein Unique-Content-Wert von 80 bis 90 % sollte den absoluten Standard darstellen!
In diesem Prozentsatz stellt der Duplicate Content im Regelfall auch keine rechtlichen Probleme in Aussicht.

Frühjahrsputz auf der Sitemap

Zuletzt solltest du deine Sitemap auf der Webseite aufräumen. Gelegentlich kann es passieren, dass irgendwelche Artikel bereits veröffentlicht sind, obwohl diese eigentlich noch eine Weile als Entwurf warten sollten oder du bei all den Artikeln zwei oder drei Unterseiten auf der Webseite angibst, die noch gar nicht fertig sind. Bei diesem Schritt kannst du auch deine Weiterleitungen überprüfen. Probleme mit Weiterleitungen sind nahezu immer ein Thema!

Sollten deine Weiterleitungen nicht richtig funktionieren, riskierst du Crawling-Probleme.

Fazit

Wie du bemerkt hast, ist dieses SEO Audit ziemlich wichtig und kann durchaus Zeit in Anspruch nehmen.

Diese Zeit solltest du dennoch in jedem Fall investieren! Manchmal kann es helfen, die Optimierungen auch von anderen erfahrenen Betreibern einer Website nachprüfen zu lassen oder dir Erfahrungsberichte von anderen Menschen anzusehen.
Die wichtigsten Punkte eines SEO Audits kennst du nun:

  • Die richtigen Tools auswählen.
  • Gründlich prüfen, welche Fehler oder Probleme deine Webseite und Weiterleitungen oder Verlinkungen aufweisen.
  • Fehler in den Links, Sitemaps und Ähnlichem beheben.
  • Deinen Content, falls nötig, erweitern und verfeinern.
  • Die Nutzerfreundlichkeit für Mobilgeräte überprüfen, ausbauen und optimieren.
  • Plagiate vermeiden und im Zweifelsfall ansprechen.
  • Deine Erkenntnisse aus einem SEO Audit in Verbesserungen umwandeln.
  • Deine Konkurrenz beobachten, deren Fehler vermeiden und die guten Ideen adaptieren.
  • Regelmäßige Kontrollen durchführen.

Der letzte wichtige Punkt:

Scheue dich nicht davor, einen Profi um Hilfe zu bitten. Manchmal kann es schwierig sein, all die Optimierungen alleine vorzunehmen oder überhaupt alle Fehler zu finden. Wenn du gern Unterstützung dabei haben möchtest, dann melde dich bei mir und wir schauen uns deine Website gemeinsam an.

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