TikToks, Instagram Reels und YouTube Shorts – alles gleich und doch anders

Inhaltsverzeichnis

Social Media gehört mittlerweile zu unserem Alltag dazu. Und auch die Kurzvideo-Formate sind ein fester Bestandteil geworden. Diese stammen ursprünglich von TikTok und haben nach und nach die anderen Plattformen erobert. Grund genug für uns, dass wir sie uns etwas genauer anschauen. Du erfährst also die kleinen, feinen Unterschiede von TikToks, Instagram Reels und YouTube Shorts und wie du sie erfolgreich für dein Business verwenden kannst.

Was ist TikTok überhaupt?

TikTok ist ein soziales Netzwerk, welches in Deutschland hauptsächlich bei jungen Leuten (bis 20 Jahre) sehr beliebt ist. In anderen Ländern ist das Zielpublikum deutlich älter. In Europa hatte TikTok bereits 2021 100 Millionen aktive Nutzer und hat im gleichen Jahr weltweit den eine milliardsten Nutzer begrüßt.  Auf TikTok dreht sich alles um kurze Videos und der Slogan dahinter lautet: „Make every second count“. Bei der Videolänge wird unterschieden, ob du das Video selber in TikTok erstellt hast (max. 3 Minuten) oder ob du ein Video hochlädst (max. 10 Minuten).

Was ist ein Instagram Reel?

Nach dem Erfolg von TikTok hat auch Instagram angefangen Kurzvideos einzuführen. Diese heißen bei Instagram „Reels“ Der Unterschied: Insta Reels können nur maximal 60 Sekunden lang sein. Du kannst bei deinem Reel auch passende Musik einfügen, dafür steht dir eine riesige Auswahl von Millionen von Songs zur Verfügung.

Reels können als Teil eines Trends oder einer Herausforderung gepostet werden, oder sie können als eigenständige Videos veröffentlicht werden. Um loszulegen, benötigst du lediglich dein Handy und natürlich einen Instagram Account.

Bei der Erstellung von TikTok und Reel Videos kannst du dich kreativ voll ausleben und ausprobieren. Du kannst Videos einfach so zum Spaß erstellen oder sie gezielt für dein Business einsetzen. Es gibt hierbei keine Regeln, Farben oder Formen, die du einhalten musst, du kannst also direkt loslegen! Es empfiehlt sich jedoch, selbst kreierten Content hoch zuladen. Da dieser aktuell vom Algorithmus bevorzugt wird.

Was ist ein YouTube Shorts?

Als Nächstes ist dann YouTube auf den Zug aufgesprungen und hat die YouTube Shorts eingeführt. Aktuell sind sie weit nicht so beliebt wie die gängigen TikToks, aber sie gewinnen langsam an Beliebtheit, sowohl bei den Video-Produzenten als auch bei den Zuschauern.

Die Videos können bis zu 60 Sekunden lang sein und mit den integrierten Bearbeitungstools auf Youtube erstellt werden.

Da YouTube Shorts sowohl im Hoch- als auch im Querformat gedreht und hochgeladen werden können, gibt das den Machern natürlich mehr Flexibilität, denn TikToks und Reels sollten ausschließlich in vertikaler Ausrichtung gefilmt.

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen TikToks und YouTube Shorts ist, dass letztere bezahlt werden können. Das bedeutet, dass du durch Werbeeinnahmen von YouTube Geld verdienen kannst.

Wo soll ich beginnen?

Wenn du nicht weißt, wo genau du anfangen kannst, dann stöbere einfach bei den beliebtesten Trends und Herausforderungen auf TikTok oder Instagram. Lasse dich ruhig von anderen inspirieren, um Ideen für dich zu bekommen.

Bei der Erstellung von Video-Inhalten gilt es ein paar Dinge zu beachten, ich gebe dir dazu gern ein paar Tipps:

  1. Halte das Video kurz und komme gleich zum Punkt. Die Nutzer sind ungeduldig und scrollen schnell weiter. Durch kurze, knackige Videos kannst du die besten Ergebnisse erzielen.
  2. Erstelle kreative Videos. Tobe dich mit den angebotenen Filtern, Liedern und Schablonen aus, um die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken.
  3. Integriere einen unerwarteten Twist oder eine Überraschung in dein Reel oder TikTok

Kann man ein TikTok auch als Instagram Reel verwenden?

Ein TikTok Video kann auf Instagram (noch) verwendet werden. Aber:

Du bekommst ein TikTok-Wasserzeichen, was deine Qualität leider verschlechtert. Der Instagram-Algorithmus empfiehlt solche Videos nicht mehr. Es werden nur noch Videos empfohlen, bei denen Lieder und Effekte aus dem eigenen Reels-Katalog verwendet wurden. Dadurch sollen zu viele Wiederholungen bei den Posts vermieden werden.
Auch ist zu erwähnen, dass TikTok ein chinesisches Unternehmen ist. Viele Musikstücke sind ohne die Einwilligung der Rechteinhaber auf TikTok verfügbar. Da eine Klage gegen ein chinesisches Unternehmen recht schwierig ist, unternehmen die Plattenlabels oder auch die deutsche GEMA nur recht wenig dagegen. Wohingegen Instagram aus den USA stammt. Hier haben die Plattenlabels die Möglichkeit, die Rechte der Künstler durchzusetzen und hat dies in der Vergangenheit auch schon getan.
Bei der sogenannten Jerusalema-Challenge hatten die Belegschaften von Verkehrsbetrieben, Krankenhäusern, Polizei- und Feuerwachen sowie unzähligen Vereinen und Organisationen zu dem gleichnamigen Song aus Südafrika getanzt und ihre Musikvideos auf Instagram geteilt. Doch dann flatterten in vielen Fällen Abmahnungen und Rechnungen ins Haus. Der Konzern Warner Music verlangte nachträglich Lizenzgebühren für die Nutzung des Liedes. Daher solltest du bei Instagram auch nur Musik aus der angebundenen Bibliothek nehmen, da diese entsprechend freigegeben wurden von den Labels bzw. Rechteinhabern.

Unterschiede zwischen TikTok Video und Instagram Reel

Es gibt einige Unterschiede zwischen TikTok-Videos und Instagram Reels.

Unterschied in den Inhalten

Bei TikTok Videos geht es um kurze, kreative und witzige Inhalte, bei denen Lippenbewegungen imitiert werden oder getanzt wird. Doch auch informative Inhalte erfreuen sich gerade im deutschsprachigen Raum immer mehr Beliebtheit. Gute Bespiele sind hier „60 Sekunden Jura“ oder auch „Dein tägliches Geschichtswissen“. Trotzdem ist das Thema Spaß bei TikTok im Vordergrund. Bei Reels steht der Mehrwert im Mittelpunkt eines jeden Videos.

Unterschied bei der Verbreitung

Die TikTok Videos sind nur auf der TikTok App verfügbar, während man Instagram Reels zusätzlich auch auf Facebook posten kann bzw. sie seit neustem auch direkt dort geteilt werden können. Das bedeutet für deine Reichweite, dass du mit einem Instagram Reel sowohl Menschen auf Instagram als auch auf Facebook erreichen kannst. TikTok Videos allerdings auch wirklich nur das Publikum bei TikTok.

Unterschied bei den Monetarisierungsmöglichkeiten

Seit Kurzem gibt es bei TikTok ein Partnerschaftsprogramm, mit dem es möglich ist, mit den Videos Geld zu verdienen. Allerdings ist dieses Programm aktuell nur für wenige verfügbar. Instagram hingegen hat von Anfang an ein Partnerschaftsprogramm, bei dem man, wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt, mit seinen Reels Geld verdienen kann.

Tipps für deinen Erfolg

Zu guter Letzt möchte ich dir noch drei ultimative Tipps geben, mit denen du so richtig durchstarten kannst:

Tipp Nummer 1: Denke an deine Zielgruppe

Vielleicht mag es dich zunächst einmal abschrecken, eigene Ideen für Videos zu sammeln und umzusetzen. Denke dabei an deine Zielgruppe und an deine Message. Was möchten deine Follower? Bei welchen Problemen kannst du ihnen, mit kreativen und unterhaltsamen Videos helfen?

Tipp Nummer 2: Nutze trendige Sounds

Sounds tragen maßgeblich zu deinem Erfolg bei, unterschätze sie daher nicht! Auf der Entdecken-Seite findest du Sounds, die gerade beliebt und angesagt sind. Nach ihnen kannst du dich orientieren und eine für dich passende Sound heraussuchen und an diesen ebenfalls verwenden. Sei kreativ, wie du diesen Sound für dich nutzen kannst.

Tipp Nummer 3: #richtigeHashtags

Du kannst auch Hashtags einsetzen, um mehr Reichweite mit deinen Videos zu bekommen. Wenn du zum Beispiel an einer Challenge teilnimmst, benutze unbedingt einen passenden Hashtag, um als relevant eingestuft zu werden. Aber Achtung: Für eine Challenge solltest du unbedingt nur einen Hashtag verwenden, wenn du sie mit mehreren verschiedenen Hashtags „zuspammst“ kannst du sogar abgemahnt werden. Hier gilt: weniger ist mehr!

Mit all diesen Tipps bist du bestens ausgestattet, um mit Kurzvideos durchzustarten und Aufmerksamkeit auf dich und deine Arbeit zu lenken. Denke dabei immer daran, einen Mehrwert für deine Zuschauer und potenziellen Kunden zu schaffen und habe vor allem ganz viel Spaß dabei!

Wenn du Unterstützung bei deinen Social-Media-Auftritten benötigst, dann melde dich bei mir. Gern schauen wir gemeinsam, welche Strategie für dich die sinnvollste ist und setzen sie dann auch gemeinsam um.

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