Anleitung für den Podcast-Start

Inhaltsverzeichnis

Damit der Start von deinem Podcast gelingt, gibt es einige Dinge, die du beachten solltest. Ich zeige dir, welche Vorkehrungen du vor dem Start unbedingt treffen solltest.

Bestimme das Thema vom Podcast

Bevor ein Podcast ins Leben gerufen wird, stellt sich natürlich die Frage, worum es inhaltlich gehen soll. Diese Frage ist gar nicht schwer zu beantworten, denn es sollte ein Thema oder Themenblock sein, wo deine eigene Leidenschaft oder Lieblingsthema wiederzufinden ist. Außerdem sollte es ein Thema sein, wo du dich gut auskennst und sinnvolle Ratschläge nur so sprudeln.

Bei der Wahl des Themas ist es nicht zwingend notwendig, selbst du absoluter Experte bist. Wichtig ist, kein falsches Wissen weiterzugeben, sondern eine ausführliche Recherche zu betreiben, um entsprechen fundierte Informationen deinem Zuhörer zu präsentieren.

Bestimme das Podcast-Format

Eine gut ausgearbeitete Strategie ist das A und O vor dem Aufnehmen eines Podcasts. Hast du keine Strategie entwickelt, wird sich wahrscheinlich der Podcast nicht wirklich etablieren. Zu einer gut durchdachten Strategie gehört natürlich auch das jeweilige Podcast-Format, welches dem Podcast die Struktur und die Klarheit gibt.
Wenn du auf diesem Gebiet noch neu bist und keine wirkliche Idee hast, sollte du dir überlegen, was den Zuhörer vielleicht begeistern könnte. Zudem spielt es eine Rolle, in welchen Bereichen bereits eine gute Positionierung besteht und welche eigenen Stärken du hast. Wer hier bereits eine klare Vorstellung hat, kann sich zum Beispiel für das Podcast-Format Interview, Storytelling, Corporate, Fiktion, Nachrichten oder Co-Host entscheiden, um nur einige Möglichkeiten aufzuzählen.

Schreibe einen Redaktionsplan für mindestens 1 Jahr

Bevor ein Podcast überhaupt aufgenommen werden kann, sollte vorher ein Redaktionsplan erarbeitet werden. Hierbei handelt es sich um eine Content-Strategie, die ein wesentlicher Bestandteil eines Redaktionsplans ist. Damit die gewünschte Zielgruppe beispielsweise für ein Quartal oder ein Jahr mit ausreichenden Inhalten versorgt werden kann, sollte der Redaktionsplan direkt für einen längeren Zeitraum entwickelt werden.

Definiere das Ziel

Dabei geht es im ersten Schritt um die Festlegung des Ziels. Was möchtest du mit dem Podcast erreichen? Möchtest du etwas verkaufen? Dient der Podcast lediglich der Steigerung der Bekanntheit? Beachte jedoch bitte, dass ein Podcast keine reine Verkaufsshow ist.

Welche Inhalte/ Themen führen zu diesen Zielen?

Da du nun deine Ziele definiert hast, überlege dir nun die Inhalte für die jeweiligen Episoden. Jede Episode benötigt einen entsprechenden Mehrwert. Sei es, dass der Zuhörer bestimmte Informationen erfahren möchte oder entsprechend unterhalten werden möchte.
Am besten geht das, indem eine Liste erstellt wird, wo sowohl das Format als auch die jeweiligen Ziele aufgelistet werden.

Wie oft gibt es eine neue Episode?

Als Nächstes legst du eine Frequenz für die Veröffentlichung fest. Das ist ein besonders wichtiger Schritt, denn nur wenn regelmäßig etwas Neues erscheint, wird mit dem Podcast ein positives Ergebnis erzielt.
Es empfiehlt sich am Anfang, mit einer starken Frequenz neue Podcast-Episode zu veröffentlichen. Denn durch das Aktivieren der Werbetrommel auf Social Media, landen neue Podcasts häufig in den Charts. Somit wird der Podcast auch gleich Hörern vorgeschlagen, die dich bisher nicht kannten. Diesen Hype solltest du entsprechend ausnutzen und am ersten Tag ca. 5 Episoden veröffentlichen und in der ersten Woche täglich einen. Somit kannst du die Hörer lange Zeit auf deinem Podcast behalten, was sich positiv auswirkt und dein Podcast gleich weiteren Hörern vorgeschlagen wird.

Kenne deine Zielgruppe

Nun musst du die Nutzungsgewohnheiten deiner Zielgruppe ermitteln, indem beispielsweise der Podcast zu verschiedenen Zeiten erscheint. So lässt sich am besten feststellen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit die meisten User den Podcast aufrufen. Denn die meisten hören den Podcast über ihr Mobiltelefon und erhalten bei jeder neuen Folge von der App eine entsprechende Pop-up-Benachrichtigung. Wenn kurz nach Veröffentlichung bereits viele Hörer die neue Episode anhören, ist dies ein positives Zeichen für die Plattform und sie schlagen deinen Podcast auch neuen Hörern vor.
Außerdem spielt Flexibilität eine wichtige Rolle, denn aktuelle Themen oder Ereignisse aus deiner Nische sollten in jedem Fall kurzfristig mit aufgenommen werden, um jederzeit mit dem Podcast Up to Date zu sein.

Finde einen passenden Namen & Slogan

Bei der Suche nach einem passenden Namen und einem Slogan beginnt bereits die erste Herausforderung. Es soll schließlich ein einprägender Name sein, den bislang noch niemand hat und der einfach ansprechend ist. Ein Tipp: Es sollte auf gar keinen Fall ein Firmenname sein, da es einfach nicht passend ist. Sonst lesen die Hörer z.B. „Max Mustermann der Podcast von Max Mustermann AG“ Besser ist hier ein Name, der nicht in Verbindung mit dem Firmennamen steht. Hier einige Bespiele:

  • „Go for it! Dein Online-Business-Podcast“ von Caroline Preuss
  • „Ungeschminkt – Die Marketingshow“ von Sandra Holze
  • „Dein Mama Business – Kind und Karriere“ von Kerstin Rehse

Wenn du sehr kreativ bist, wäre ein passender Slogan natürlich perfekt. Dieser sollte kurz und aussagekräftig sein. Hier ist Einfallsreichtum sehr gefragt, denn es sollte etwas sein, was nicht jeder hat, aber dennoch einfach und gut zu merken ist. Wer möchte, kann bei dem Slogan auch direkt den Markennamen sowie ein Call to Action einbringen, um den User direkt auf etwas Bestimmtes hinzuweisen.

Kreiere einen Jingle

Die richtige Vermarktung von einem neuen Podcast ist nicht so einfach, wie es aussieht. Wenn allerdings das Ziel definiert und Name sowie Slogan steht, ist bereits ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung gegangen worden. Um jetzt noch einen ausgezeichneten Wiedererkennungswert zu haben, bietet sich ein einfallsreich gestaltetes Cover sowie ein Jingle an.
Hierbei handelt es sich um das Intro, welches Musik sowie den Podcast Namen und vielleicht eine Minizusammenfassung, worum es in deinem Podcast geht, enthält.

Kreiere ein Podcast Cover

Der berühmte Satz „Das Auge isst mit“ bezieht sich nicht nur auf die Zubereitung von Speisen, sondern kann ganz individuell verwendet werden. Bei einem Podcast beispielsweise geht es in dem Fall darum, dass ein Cover ansprechend gestaltet werden muss. Ob du dort schon dein Thema vom Podcast mit aufgreifen möchtest, bleibt dir überlassen. Wichtig ist jedoch, dass deine Corporate Design auch dort eingehalten wird.

Sobald das passende Cover kreiert wurde, erhält es den Podcast Namen sowie ein Logo, welches als Alleinstellungsmerkmal gilt. Oftmals sagt ein Bild mehr als tausend Worte und sorgt dafür, dass die User neugierig werden und in den Podcast hinein hören.

Mach Aktion!

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, um einen Podcast zu vermarkten. Eine dieser Möglichkeiten ist natürlich Social Media, beispielsweise Facebook oder Instagram. Aber auch Newsletter sind sehr beliebt, ebenso wie Kooperationen mit namhaften Künstlern oder Sportlern, die regelmäßig im Podcast zu Besuch sind.

Allein die Ankündigung reicht oftmals schon aus, um den Podcast zu bewerben. Stimmt dann auch noch das Thema, wird sich der Podcast schnell etablieren und an Beliebtheit zunehmen.

Wer mit seinem Podcast die Reichweite deutlich erhöhen möchte, sollte eine Podcast-Werbung durchführen. Die Preise hierfür sind sehr unterschiedlich und liegen zwischen 700 und 1.000 Euro. Allerdings ist die kostenintensive Werbung kein zwingendes Muss, sondern bleibt jedem selbst überlassen.

Fazit

Die Vorbereitung eines Podcasts ist viel mehr Arbeit, als es am Anfang scheint. Daher ist es wichtig, dass du dir diesem bewusst bist und sicherstellst, dass du auch die zeitlichen Reserven hierfür hast. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn dein Zuhörer plötzlich nichts mehr von dir hört. Ohne entsprechende Vorankündigung kann dies sogar zu einem Imageschaden führen. Investieren am Anfang etwas mehr Zeit und hole dir ggf. entsprechende Unterstützung dazu.

Wenn du Unterstützung bei der Konzipierung deines Podcasts benötigst, dann melde dich gern bei mir. 

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